Die Geschichte des Nähkreises

Als im Jahr 1999 der Umbau des Gemeindehauses beschlossen wurde, suchte man auch Möglichkeiten, zusätzlich Geldspenden zu sammeln.

Renate Decker, Anja Nonnenmacher und Christine Möller hatten die Idee, mit ihren selbstgenähten und gebastelten Sachen  einen Weihnachtsmarkt zu organisieren. Dieser erbrachte einen guten Erlös und machte weitere Frauen aufmerksam, so dass ein regelmäßiges Treffen zum gemeinsamen Nähen für weitere Basare möglich wurde.

Eine erste Ausstellung mit den eigenen Näharbeiten fand dann in der Klostervilla anlässlich eines Gottesdienstes im Kloster statt. Dadurch kamen wieder neue,  interessierte Frauen in unsere Nähkreisgruppe.

Während der Umbauzeit 2002/2003  traf man sich abwechselnd bei den damals schon 15 Mitgliedern in den Privaträumen.

Im Jahr 2005 und 2009 präsentierte der Nähkreis zwei Patchworkausstellungen, die viele Besucher zu uns nach Adelberg brachten. Auch die Erlöse aus diesen Veranstaltungen kamen der Kirchengemeinde zugute.

Auf Anregung der damaligen Mesnerin bzw. des Kirchengemeinderates, entstand die Idee, ein Parament in der Farbe Rot für die Dorfkirche zu nähen. Schnell fanden sich 7 Frauen zusammmen, um dieses Projekt umzusetzen. Und so konnte das fertige Parament am 26. 7. 2009 in einem Gottesdienst feierlich übergeben werden.

Seit einigen Jahren engagiert sich der Nähkreis bei der Herzkissenaktion für Krebspatienten. Es werden Kissen in Herzform genäht, die vor allem nach Brustkrebsoperationen spürbare Entlastung für die Frauen bringen. Wir konnten bereits weit mehr als 500 Kissen an die Klinik in Göppingen spenden.

Beim jährlichen Adventsmarkt im Kloster beteiligen sich einige Frauen aus dem Nähkreis ebenfalls mit einem Verkaufsstand  bzw. mit einer Tombola und einer Kaffeestube.