Kirchengemeinde Adelberg

Grüß Gott

 

Unsere Kirchengemeinde hat eine lange Tradition.

Schon bevor Württemberg evangelisch geworden ist, hatten wir hier das Kloster mit dem größten Wirkungskreis von Schwäbisch Hall bis zum Bodensee und von Ulm bis über Stuttgart hinaus.

Nachdem Württemberg evangelisch geworden ist, ist in unserem Kloster die mit Abstand größte Prälatur in Württemberg eingerichtet worden.

Als es dann darum ging die Untere und Obere Lateinschulen zu gründen ist Adelberg alleine deswegen nicht gewählt worden, da unsere große Klosterkirche im Bauernaufstand zerstört wurde.

Inzwischen sind wir eine kleine Kirchengemeinde, als Grenzgänger am Rande des Dekanats Göppingen und Prälatur Ulm. Als Grenzüberschreiter war wir lange Zeit eine Gemeinde mit Oberberken zusammen.

Geschichte verpflichtet

Als Kirchengemeinde sehen wir unseren Auftrag geistlich in unsere selbstständige Kommune Adelberg mit eigenem Bürgermeister und unser weites Umfeld hinein. So kommen z.B. zu unseren Gottesdiensten im Grünen viele Menschen aus mehr als 30km Entfernung nach Adelberg.

Sie werden staunen wie viele Angebote wir in Adelberg haben, obwohl wir "nur" etwas weniger als 1000 evangelische Gemeindeglieder haben.

Vom viertreichsten Kloster zur kleinen Kirchengemeinde

Wer kann eine solche Geschichte sonst noch aufweisen? Gut wenn man einen Gönner hat! Kaiser Friedrich I (Barbarossa) war Schutzpatron des Klosters Adelberg. Zwei über 500 Jahre alte Gebäude sind ein verantwortungsvoller Erhaltungsauftrag. Wir sind gerade an unserem großen Bauprojekt "Dorfkirche" [ link ... ]

Deshalb sind wir mehr denn je angewiesen auf unseren Glauben und Hoffnung, daß Gott unsere Kirchengemeinde durch alle Finanzkriesen führt. 

Entsprechend war die Kürzung der Pfarrstelle von 100% auf 50% innerhalb von drei Jahren schmerzhaft. Das lehrt uns als Gemeinde, enger zusammenzustehen und "in die Hände zu spucken", damit geistliches Leben und das Zeugnis von Jesus Christus in Adelberg auch in der Zukunft möglich ist [ link ... ].

Unsere Kirchenmeinde

Als kleine Kirchengemeinde auf dem Schurwald haben wir doch eine weite Ausstrahlung:

  • durch unser Kloster
  • durch unsre Gottesdienste im Grünen
  • durch unsere Nähe zum Nachbardekant
  • durch unsere Nähe zur Nachbarprälatur

Grenzgänger wollen wir sein:

  • Menschen verbinden
  • Menschen einladen
  • Menschen lieben
  • Menschen annehmen

  • Licht sein in unser Umfeld und Welt

Vision

- Christ Werden
- Als Christ Wachsen
- Christ sein Weitergeben

Das können sich alle durch die homepage leicht merken: WWW!
Das soll die Basis und die Überschrift über allen Aktionen und Veranstaltungen unserer Gemeinde sein, ob es sich um die Jugendgruppen, Seniorenarbeit oder Kirchengemeinderat, der Predigt, Gemeindefest oder Gemeindedienst handelt:

  • Werden,
  • Wachsen,
  • Weitergeben.

Das soll uns Motivation geben und den Blick für das Wesentliche über den Alltag hinaus.

Damit das Ganze aber auch praktisch-konkret wird, haben wir uns diese Aufgabe immer wieder bewußt zu machen. Nicht nur theoreeisch, sondern gerade auch praktisch.

Jeder ist herzlich eingeladen

Wenn Sie durch unsere homepage stöbern, werden Sie feststellen, daß sehr viel angeboten wird und noch manches neues oder wiederbelebtes möglich wäre.

Wie betreiben sehr viel Aufwandt, um alle Informationen zu veröffentlichen - und es kommt immer wieder etwas dazu - und auf dem aktuellen Stand zu halten.

Wir machen das, damit Sie informiert sind sich einladen zu lassen.

Darum herzliche Einladung.

Kommen Sie einfach und unkompliziert bei unseren Angeboten dazu - wir freuen uns sehr, über jedes neue Gesicht. Wir freuen uns auf Sie.

Unser Verständnis in der Verpflichtung gegenüber unserer Landeskirche, der Bibel und Jesus

[ link ... ] Als Kirchengemeinde ist es uns wichtig, daß alle Menschen bei uns Anschluß finden, egal woher sie kommen und welchen Glauben sie haben. Dabei soll die Liebe Jesu Christi gegenüber diesen Menschen gelebt und verkündigt werden. Diese Toleranz enthebt uns aber nicht dem Versprechen, daß alleine Jesus Christus das Maß der Dinge ist.

Deshalb benötigt es viel Fingerspitzengefühl, dem Auftrag der Kirche gerecht zu werden, daß im

  • kirchlichen Leben,
  • in der Verkündigung,
  • in allen Gruppen 

das Leuchten der Herrlichkeit von Jesus Christus durch sein Leiden und Sterben und dadurch unser alleinigen Weg zur Rettung und ewigen Leben sichtbar wird.

Deshalb wird überall die alleinige Autorität der Heiligen Schrift, der Bibel als Maßstab sichtbar. Dazu wollen wir in den Gruppen und in der Verkündigung alle ermutigen und befähigen als mündige Christen selber in der Bibel zu lesen.

Wir sind überzeugt davon, daß die Bibel sich am besten selber auslegt, indem sich die Bibelstellen gegenseitig ergänzen und dadurch scheinbare Widersprüche behoben werden.

Falls noch keine klare Auslegung von Bibelstellen zu konkreten Fragestellungen sichtbar ist, prüfen wir uns an den Bekenntnissen der Reformatoren und württembergischen Glaubensvätern.

Entgegen dem Trend glauben wir, daß die Kirche in allen Stücken wächst, an dem, der das wahre Haut ist: Jesus Christus, die Wahrheit, der Weg und das Leben.

Deshalb wehren wir in der offenen Auseinandersetzung allen anderen Lehren als der Biblischen Botschaft, da wir glauben, daß die Bibel zeitlos ist und gerade auch in unserer Zeit Gültigkeit hat.

Wir sehen den Auftrag, als Kirche anderen Menschen in aller Vielfalt zu helfen, selber zu einem persönlichen Glauben

  • zu Gott der Bibel, dem Vater,
  • zu Jesus Christus, seinem Sohn und einzigen Retter durch das Kreuz und
  • zu dem Heiligen Geist, dem Troster und Fürsprecher

zu kommen.

(Ekkehard Köhler: in Anlehnung an das Gelübde der evangelischen Kirche Württembergs [ link ... ])